Archive for the ‘ z – In eigener Sache ’ Category

Kulinarisches Kino

In Nürnberg entdeckt…

Wer hat Lust, so etwas zusammen mit Slow Food in der Rhein-Neckar Region zu organisieren? Köche, Gastronomen und Scheunenbesitzer bitte melden unter post@culturefood.org
Wie so etwas aussehen könnte? Beispiele hier:

Slow Food Filmfestival Rhein-Neckar (Konzeptvorschlag)
Kulinarisches Scheunenkino bei Rottner

Zwangspause

In den vergangenen zwei Wochen habe ich viele Mails erhalten mit Nachfragen, ob dieser Blog eingestellt wurde und warum keine neuen Beiträge erscheinen. Völlig zurecht! Grund für die ungeplante Zwangspause ist ein Arbeits- und Wohnortswechsel von Heidelberg nach Erlangen. Doch kein Grund zur Sorge: Die neue Küche ist bereits eingeweiht und in wenigen Tagen geht es weiter.

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Über Culture Food und diesen Blog

“KEIN GENUSS IST VORÜBERGEHEND,
DENN DER EINDRUCK, DEN ER HINTERLÄSST, IST BLEIBEND”
J.W. von Goethe, Wilhelm Meisters Lehrjahre

Das richtige Essen, zur richtigen Zeit, am richtigen Ort – das ist unbestritten das beste Rezept von allen. Eine ehrlich gekochte Minestrone als Seelentröster an einem kühlen Herbsttag; das perfekte Krabbenbrötchen an einem windigen Sommertag an der Nordseeküste; ein flaumiger Camembert mit frischem Krustenbrot – dazu ein Glas Morgon oder Cotes de Ventoux vor dem Kamin; eine ordentliche Currywurst in der nächtlichen Stadt mit einem frischen Bier; oder ein pflückfrischer Salat mit Wildkräutern, Ziegenfrischkäse und feinstem Olivenöl an einem Frühlingstag. Es sind diese relativ einfachen Dinge, die uns höchsten Genuss bescheren können. Keine Frage: Regionalität, Nachhaltigkeit und Authentizität sind die Megatrends in der Gastronomie, im Lebensmittelbereich und immer stärker auch in unseren heimischen Küchen. Wie nie zuvor achten wir heute auf Sortenvielfalt, regionale Zutaten und saisonale Produkte. Und das ist gut so.

Selbst der hartgesottenste Fast Food Junkie, für den Essen nichts anderes als Nahrungsaufnahme bedeutet, wird leuchtende Augen bekommen, wenn die ganze Küche nach warmem Apfelkuchen oder frischen Schokoladenbrownies duftet, im Juli frischer Fisch oder ein saftiges Steak auf dem Grill bruzelt oder an einem verregneten, kalten Februartag ein herzhafter Eintopf auf dem Tisch steht. Ich habe es mehrmals ausprobiert und das mit den “leuchtenden Augen” hat funktioniert. Jedes mal. Wir spüren ganz intuitiv, wie gut es uns tut (und wie wohl wir uns dabei fühlen), wenn wir auf den Rhythmus der Erde und auf die Jahreszeiten hören. Genau darum geht es in diesem Blog: Um’s Wohlfühlen, um authentischen Genuss und um leckere Rezepte, die relativ einfach nachzukochen sind.

Das kulinarische Tagebuch

Ich koche seit über 40 Jahren. Seit 30 Jahren ambitioniert. Seit 20 Jahren semiprofessionell. Ich war über zehn Jahre Geschäftsführer eines Restaurants mit über 150 Sitzplätzen und mehreren Filialen, danach Inhaber einer Tiefkühlproduktion für Blätterteiggebäck und Pasteten für die Spitzengastronomie. Seit einigen Jahren bin ich Teilhaber eines Weinhandelsgeschäfts. Diese Erfahrung und Expertise kann hilfreich sein. Vertrauen Sie mir also – ich weiß, wovon ich spreche. Der Culture Food Blog ist entstanden, weil ich in fast allen Kochshows, Gourmet-Magazinen und Restaurantblogs etwas vermisse: Echte! Saisonalität. Aber auch Hintergrundinformationen zu unserer Essenskultur und zur Kulinaristik.

“Die besten Rezepte zur Sommerküche” prangt es auf den Titelseiten. Oder “Abnehmen mit den schönsten Frühlingsrezepten”. Klar, ich verstehe die Redaktionen, die ihre Titel verkaufen – und deshalb Kino im Kopf der Konsumenten erzeugen müssen. Aber was heißt das schon, Frühlingsrezepte? Es ist ein Riesenunterschied, ob ich von Winter-Frühling, also März / April spreche, oder von Frühling-Sommer, also Juni. Jeder, der regelmäßig einen Wochenmarkt besucht, weiß: Da wachsen und reifen vollkommen andere Produkte! Mit diesem Blog begleite ich die Küche über das ganze Jahr hinweg und schreibe über alles, was der saisonale Küchenzettel hergibt. Natürlich brauchen Sie den Datumsangaben nicht stur zu folgen. Wenn ich zum Saisonauftakt am 16. September über Miesmuscheln schreibe, bedeutet das nicht, dass Sie dieses Gericht nun unbedingt am 16. September nachkochen sollen. Betrachten Sie diesen Blog einfach nur als saisonale Inspiration und das was es sein soll: Ein kulinarisches Tagebuch über und durch alle Jahreszeiten.

Was es bei Culture Food nicht gibt: Erdbeeren im November, Spargel im Dezember, Kirschen im Januar oder Tomaten im März. Wächst nicht. Schmeckt nicht. Auch wenn die Gemüseecke im Supermarkt uns etwas anderes suggeriert.

Die Lebensmittel: Jeder kann kochen!

Dieser Blog richtet sich weder an Food-Snobs noch an Anhänger ganz bestimmter Ernährungsweisen oder Weltanschauungen (Vegetarismus, Makrobiotik, Bio, etc.), sondern an Menschen, die Spaß am Kochen haben und echte Qualität einfordern. Superbillig einkaufen und trotzdem tolle Qualität erhalten, das funktioniert nicht. Wenn man anständig essen will, muss man schlicht einen angemessenen Preis dafür bezahlen. Wer im Supermarkt für 1,90 EUR Olivenöl oder “Gutshof-Hähnchen” für 3,99 EUR kauft, der will nicht wirklich wissen wo das Produkt herkommt oder unter welchen Bedingungen es hergestellt wurde. Der will betrogen werden und – das muss man ehrlich sehen – der wird auch mit meinen Empfehlungen, Rezepten und diesem Blog nicht viel anfangen können.

Also nur trendige Bio-Produkte, das teuerste Olivenöl, Filetsteak, Trüffel, Kaviar und Gänseleber? Keinesfalls! Selbstgemachtes und hochwertige Produkte von regionalen Produzenten, bewusst eingekauft und klug kombiniert, müssen nicht teuer sein. Billiger als Industriemampf oder Fertigprodukte sind sie allemal. Wie sagte die kleine Ratte Ratatouille so schön? “Jeder kann kochen!”

Für meine Rezepte verwende ich durchweg frische Zutaten vom Wochenmarkt, von ausgesuchten Händlern oder aus dem eigenen Garten. Mastfleisch aus dem Supermarkt, Tiefkühlpizza oder Tütensuppen kommen mir nicht ins Haus. Das bedeutet nicht, dass ich oder meine Frau jeden Tag einkaufen gehen und den größten Teil unserer Zeit in der Küche stehen. Weit gefehlt! Meine Frau und ich haben Vollzeitjobs, die uns oft bis nach  18 Uhr im Büro festhalten, wir haben Familie, Freunde, Hobbies und machen Sport. Trotzdem nehmen wir uns genügend Zeit, um jeden Tag lecker und frisch zu kochen – wir empfinden das nicht als Last sondern als großen Spaß.

Womit ich koche und von wem ich die Lebensmittel beziehe, wer meine großen Küchenhelden sind und welche Musik ich beim Kochen höre, finden Sie unter der Rubrik Produzenten & Genusshandwerker. Und wenn bei Ihnen dann bessere Weine und seltenere Zutaten meine Zutatenliste ersetzen, die auf regionalen und meinen eigenen finanziellen Möglichkeiten basiert, so kann nichts Besseres mehr kommen.

Die Rezepte 

Meine Rezepte sind beeinflusst von ein paar persönlichen Küchengöttern (Haeberlin, Roellinger, Cipriani, Mosimann, Waters) und von drei wesentlichen Strömungen: Der italienischen Cucina povera, der klassischen französischen – und der indischen Küche. Die folgenden Kriterien sollten dabei stets erfüllt sein: Frisch, saisonal, bezahlbar und relativ einfach in der Zubereitung.

Als ich Mitte der 80er Jahre das Feinschmecker-Magazin abonnierte, war ich ganz verzückt von all den Anregungen und vielen Rezepten. Je komplizierter die Zubereitung und je exotischer die Zutaten, desto besser… Das hat sich zwischenzeitlich geändert, und zwar aus einem einfachen Grund: Es ist mir zu kompliziert geworden. Wenn ich eine Gänseleberpraline  umhüllt mit Guanaja Bitterschokolade, Mascarponeravioli an weißer Strauchtomatensauce oder Millefeuille von der Felsenrotbarbe genießen möchte, dann lasse ich ich mich in einem entsprechenden Restaurant verwöhnen und stelle mich nicht mehr stundenlang in die Küche. Auch die vielen Kochbücher, die sich im Laufe der Jahre bei mir angesammelt haben, verstauben zunehmend im Regal. Vorbereitungszeit 4 Stunden? Plus Einkauf? Plus Kochen? Vakuumgaren? Molekulare Zutaten? Nicht mit mir. Ich halte mich an das KISS Prinzip: “Keep it simple and stupid” und entsprechend sind auch meine Rezeptideen: Aromatisch aber dennoch relativ einfach. Ganz ehrlich – es muss nicht immer ausgefallen sein. Und es muss nicht alles mit einem Doppelsalto angerichtet oder mit fünf verschiedenen Saucen dekoriert werden. Ein gutes Stück Fisch, sorgfältig zubereitet, ein Stück Fleisch mit aromatischem Gemüse, wunderbar zart, das ist doch etwas Herrliches!

Die Küche

Meine Küche könnte man als gemütliche Landhausküche beschreiben, mit 3 x 4 Meter Fläche, Einbauschränken aus den 90er Jahren und einem 20-Jahre alten Herd mit Backofen. Mittlerer Durchschnitt also. Aber es gibt viel Platz, einen großen Kühlschrank, ordentliche Töpfe, schwere Eisenpfannen, Bräter, Kupfersauteusen und scharfe Messer. Mehr braucht es nicht.

Der Garten

Ich wohne auf dem Land (im tiefen Odenwald, 20 km von Heidelberg entfernt) und komme dadurch in den Genuss eines eigenen Gartens. Allerdings baue ich weder Kartoffeln noch Gemüse selbst an, dafür fehlt mir einfach die Zeit bei der Pflege. Die angrenzenden Streuobstwiesen versorgen mich das ganze Jahr über mit Kirschen, Pflaumen, Äpfeln, Quitten und Birnen, aber auch Nüsse und Kastanien. Außerdem wachsen hier Tomaten, Goji-Beeren, Walderdbeeren, Johannisbeeren und Brombeeren. Ganz besonders viel Spaß bereitet mir ein Kräuterbeet, in dem frischer Schnittlauch, Thymian, Rosmarin, Fenchel, Salbei, Oregano, Bachkresse, Knoblauch und Minze wachsen.

Die Bilder

Alle Food-Fotos entstehen in Echtzeit in meiner Küche oder im Garten. Wo immer es geht, verzichte ich auf Blitz oder Lichtwannen. Mein Arbeitsgerät ist eine Nikon D300 mit einem AFS Nikkor 16-85 mm sowie weitere Objektive zwischen 12 bis 800 mm. Manchmal kommt auch eine handliche Leica D-Lux4 zum Einsatz. Die Bilder werden von mir mit Photoshop CS5 digital nachbearbeitet. Auf spezielle Photoshop-Filter, Makros oder Plugins verzichte ich dabei vollständig.

Die Anzeigen

Auf diesem Blog wird eine limitierte Anzahl von Anzeigen geschaltet. Sollten Sie Interesse an einer Anzeigenschaltung haben, nehmen Sie bitte Kontakt mit  mir auf oder Laden Sie die Mediadaten als PDF herunter.



Noch ein abschließendes Wort zu allen Produkten, Rezepten und Weinempfehlungen bei Culture Food: In diesem Blog geht es NICHT um Lifestyle; nicht darum, Köche und Restaurants mit überzogener Kritik niederzumachen; nicht um Restaurantempfehlungen mit ermüdend-detaillierten Beschreibungen und Fotos, die die gesamte Menüfolge dokumentieren (ehrlich gesagt, ich finde es eher lästig und stillos, wenn Gäste in einem Restaurant ständig ihre Teller fotografieren). Für mich ist Essen ein höchst sinnliches und hedonistisches Vergnügen. In einem Restaurant genieße ich das Essen, die Gespräche und die Gesellschaft meiner liebsten Freunde. Zum analysieren, fotografieren, sezieren und kritisieren habe ich da weder Lust noch Zeit. Und es geht auch nicht darum, den achtundvierzigsten Chardonnay eines bestimmten Jahrgangs zu bewerten. Für all dies gibt es unzählige Internetseiten und Blogs. Die Besten habe ich auf -> dieser Seite zusammengefasst und verlinkt.

Bei Culture Food geht es um Geschmack, Wissen, Esskultur und um all die Dinge, die unser Leben besser, nachhaltiger und sinnlicher machen. Kurzum – es geht um die Kunst des Kochens und vor allem um den Spaß am Genießen. Wenn ich mit meinen Rezepten oder Anregungen auch nur eine/n einzige/n Leser/in begeistern – oder zu ein paar wirklich genussvollen Stunden verhelfen konnte, dann hat sich die Arbeit für CULTURE FOOD schon gelohnt.

-> Über den Autor

Über den Autor

Ich werde häufig gefragt, warum ich über Essen und Trinken schreibe. Wohl auch, weil das Kochen (sowie das Schreiben darüber und das Fotografieren) unglaublich viel Freizeit in Anspruch nimmt. Außerdem: Es gibt doch schon zig Kochbücher, Food-Blogs, Wein-Blogs und Restaurantführer (von denen viele überflüssig oder schlecht oder beides sind). Warum also noch ein Food-Blog? Meine Antwort ist einfach und zugleich ein Zitat aus »Ratatouille«, diesem wunderbaren Zeichentrickfilm über eine Gourmet-Ratte: „Ich liebe nun mal gutes Essen“. Und ich liebe es zu kochen, so wie andere Leute es lieben zu tanzen, oder zu verreisen, oder zu streiten…

Aber es ist mehr als das. Ich schreibe ja nicht nur über Essen oder Trinken! In meinem kulinarischen Tagebuch geht es um Genuss und Nachhaltigkeit. Über Lebens- und Esskultur. Über Neugierde und Leidenschaft. Über lohnenswerte Hotels und Restaurants. Über gute Produkte oder Produzenten, die mit Mut, Ehrgeiz, Können, Passion und vor allem viel Liebe zum Produkt arbeiten.

Und wenn ich über all diese Themen schreibe, dann schreibe ich auch über den Hunger und über die Liebe. Und über den Hunger nach Liebe und Zufriedenheit. Nicht umsonst heißt es „Liebe geht durch den Magen“. Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass Essen in den meisten Fällen auch Nahrung fürs Herz ist, um den ungezügelteren, nachdrücklicheren Hunger zu stillen. Essen muss jeder, nur WIE ist die Frage. Wenn man mit dem Partner, der Familie oder mit Freunden gemeinsam an einem Tisch sitzt, wenn das Brot gebrochen und der Wein getrunken wird, dann geht es um mehr als nur um die Befriedigung unserer Grundbedürfnisse. Es geht um sinnlichen Genuss und um Entschleunigung im Alltag. Auch darum, Verantwortung zu übernehmen. Politische. Gesellschaftliche. Menschliche.

Fürs Protokoll: Ich betrachte mich selbst nicht als Blogger. Ich publiziere und schreibe seit 25 Jahren zum Thema Essen, Trinken, Genuss, Reisen und Hotels, teils beruflich, teils privat. Die Arbeit eines Bloggers ist viel persönlicher und verrät dem Leser oft viele Details aus dem Privatleben des Schreibers. Aber ich kenne die süchtig machende Wirkung des Online-Schreibens nur allzu gut. Die Tatsache, dass es keine räumlichen und zeitlichen Grenzen gibt, dass man keinen Verleger und keinen Drucker braucht, sowie die Tatsache, dass jede Publikation unmittelbare Reaktionen bei den Lesern hervorrufen kann, macht einen Großteil des Charmes dieses Mediums aus.

Der große John Irving hat es folgendermaßen ausgedrückt: ” Wenn man vorsichtig ist, wenn man gute Zutaten verwendet und nichts ausläßt, dann kann man im allgemeinen etwas sehr Gutes kochen. Manchmal ist das, was man zu essen macht, das einzige Lohnende, was man einem Tag abgewinnen kann. Beim Schreiben kann man, wie ich feststelle, ebenfalls die richtigen Zutaten haben, sich viel Zeit nehmen und sehr vorsichtig sein, und es kommt trotzdem nichts dabei heraus. Gilt übrigens auch für die Liebe. Deshalb kann das Kochen jemanden, der sich Mühe gibt, vor dem Durchdrehen bewahren.”

(aus: “Garp und wie er die Welt sah”)

Das ist meine Antwort auf die Frage: Warum schreibst Du über Essen und Trinken?

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Cyriacus Schultze, geboren 1961 in Mannheim, studierte Informatik und BWL in Karlsruhe, Buenos Aires und New York. Nach 25 Berufsjahren in der IT Branche, der Weinbranche und der Nahrungsmittelproduktion arbeitet er heute als Geschäftsführer eines Weinguts und verantwortet dort die Bereiche Hotellerie und Gastronomie.  Neben seiner beruflichen Tätigkeit ist Cyriacus Schultze nicht nur Kenner in Sachen Wein und Kulinarik, sondern vor allem Gastgeber aus Leidenschaft. Er arbeitet freiberuflich als Vortragsredner, engagiert sich seit Jahren ehrenamtlich für Terra Madre und Slow Food , leitete zwischen 2006 und 2012 das Slow Food Convivium Rhein-Neckar und unterstützt das Bergwaldprojekt

Links:
Weingut & Restaurant Heitlinger
Slow Food Rhein-Neckar

Produkte, Produzenten und Genusshandwerker

Hier ist es, mein Netzwerk der Nachhaltigkeit: Lohnenswerte Adressen und Bezugsquellen zum Teilen und Weitergeben; Partner und Freunde, denen ich mich verbunden fühle; Produkte, die in einem umfassenden Sinne gut sind, nämlich nach hergebrachten Standards arbeitsaufwendig und umweltfreundlich gefertigt und daher solide und funktionstüchtig, langlebig und reparierbar, umweltverträglich und nachhaltig; und ausgewählte Produzenten, die mit Mut, Ehrgeiz, Können, Leidenschaft und vor allem viel Liebe zum Produkt arbeiten.


Genussvolle Vereinigungen und kulinarische Expertise

Otto Geisel, Weinsachverständiger / Berater
Gastronomische Akademie Deutschland
Studiengang Food Management & Kulinaristik
Slow Food
Terra Madre


Produzenten

TOMATENLUST
Hier ist der Name Programm: Mervi Treiber baut alte, längst vergessene Tomatensorten und mediterranes Gemüse in Bioqualität an.

KÄSEMANUFAKTUR MÜLLER
Äußerst aromatische und qualitativ hochwertige Käse vom “Pope of Cheese” und Garde et Juré der Guilde Internationale des Fromagers Confrérie de Saint-Uguzon.

BIO-KÄSEREI ZURWIES
Eine der besten Käsemacher in unserem Land.

BÄCKEREI KAPP
Ein “Artisan Boulanger” ohne Kompromisse. Keiner macht in der Rhein-Neckar Region besseres Brot. Punkt.

LE BEURRE BORDIER
Sollten Sie sich jemals gefragt haben, ob es so etwas wie “die beste Butter” gibt… hier ist die Antwort. Leider in Deutschland extrem schwer zu bekommen.

HÜTTENTHALER BUTTER
Butter und andere Milchprodukte aus dem südlichen Odenwald  in Top-Qualität.

PASTA FABBRI
Ordentliche Pasta gibt es mittlerweile in fast jedem Supermarkt. Die kleine toskanische Handwerksbetrieb Fabbri arbeitet – im Gegensatz zu den internationalen Konzernen wie Barilla oder De Cecco – noch traditionell, also mit viel Zeit, den besten Rohstoffen, alten Maschinen mit Bronzematrizen und einem sehr langem Trocknungsverfahren. Der Unterschied ist ungefähr so groß,  wie zwischen einem Flug mit Ryanair oder mit Singapore Airlines. In Deutschland gibt’s Fabbri bislang nur über Feinkost Käfer. Ausgezeichnete Pasta gibt es auch von Faella, Martelli und Latini.


Händler und Versandhäuser

RÜHLEMANN’S  KRÄUTER
großes Sortiment an seltenen Kräutern, die bundesweit, sorgfältig geschützt, versendet werden. Durchweg gute Züchtungen und sehr stabile  Pflanzen.

CASA VINEA
Ob Essige, Öle, Saucen, Gewürze, Chutneys, Senf, Konfitüren oder Geleés: Dieser Versandhändler aus Baden Baden hat alles, nur kein Mainstream. Alle Produkte kommen von kleinen Genusshandwerkern, die authentisch, handwerklich und lokal fertigen. Ein Besuch lohnt sich!

DINSES  CULINARIUM
Guter Geschmack ist käuflich, zumindest bei diesem außergewöhnlichen und sehr gut sortierten Delikatessenversand.

OTTO GOURMET
Fleisch der Extraklasse, Nicht immer, aber immer öfter…

NORGE LACHS 
Ob die besten Lachse aus Alaska, Chile, Kanada, Irland oder Norwegen kommen, darüber streiten sich Köche und Gourmets gleichermaßen. Sollen Sie doch. Für mich kommt er von diesem Spezialanbieter.

HAMBURGER TEECONTOR
Gutes Sortiment und höchste Teequalität zu fairen Preisen

FLORIAN STEINER KAFFEE
Seit Jahren mein liebster Fair Trade Kaffee mit perfekter Röstung


Wein

RINDCHEN’S WEINKONTOR
Wer klasse Weine zum günstigen Preis-Genuss-Verhältnis kaufen möchte, kommt an Gerd Rindchen und seinem Team nicht herum. Alltagsweine für jeden Tag.

WEIN-PLUS
Kein Weinhandel sondern DAS Weinnetzwerk schlechthin. Ein exzellentes Glossar, unbestechliche und sachkundige Verkostungsnotizen von Marcus Hofschuster und eine riesige Datenbank mit Bezugsquellen, Weinhändlern und Produzenten.


Hardware  

GÜDE MESSER

KUPFERTÖPFE & SAUTEUSEN
zugegeben, sauteuer in der Anschaffung, halten aber ein ganzes Leben lang.
Website    Website 2

TURK  EISENPFANNEN
Freiform-warmgeschmiedet und sozusagen das Gegenstück zur beschichteten Bratpfanne aus dem Supermarkt.

SCHNEIDBRETTER


Meine persönlichen Helden und Küchengötter 

Bruno, Lorgues – Frankreich
Marc Haeberlin, Illhaeusern  - Frankreich
Anne Sophie Pic, Valence – Frankreich
Olivier Roellinger, Cancale – Frankreich
Arrigo Cipriani, Venezia – Italien
Cesare Giaccone, Albaretto de la Torre – Italien
Rolf Hiltl, Zürich – Schweiz
Hartly & Reto Mathis, St. Moritz – Schweiz
Anton Mosimann, London – UK
Sarabeth Levine, New York – USA
Alice Waters, Berkley – USA
Francis Mallmann, Buenos Aires – Argentinien
Karl Ederer, München


Kulinarische Blogs 

Living the sweet life in Paris – David Lebovitz
Delicious Days – Nicole Stich
Epicurian
The Pioneer Woman
Für Suchende: Ganz viele Linktipps bei Esskultur.at


Kochbücher, die sich lohnen 

Man kann getrost darauf wetten, dass in den vergangenen fünfzig Jahren, nicht mehr als 20 wirklich wichtige Kochbücher veröffentlicht wurden… und dass von diesen nicht mehr als fünf notwendig sind… Sollte ich eines Tages all meine Bücher verkaufen – auf diese hier würde ich nicht verzichten wollen:

Die Gourmet Bibel - Warenkunde auf höchstem Niveau
Paul Bocuse Standardkochbuch
Harry’s Bar Kochbuch
Geschmacksschule
Italien – die landestypische Küche 


Musik zum Kochen

Michael Franks – Time together
George Benson – Guitar Man
Sampler – Cooking Tunes
Lisa Stansfield – Biography
Gotan Project – El Gaucho
Yann Tiersen – Amélie
Charles Aznavour – Jazznavour
The Beatles – LOVE

DE  GUSTIBUS  NON  EST  DISPUTANDUM

Diese Linksammlung beruht auf drei Grundsteinen: Lebenslanger Suche nach dem wahren Geschmack, guter Erfahrung und langjähriger Zusammenarbeit. Natürlich erhebe ich keinen Anspruch auf Vollständigkeit und meine Empfehlungen sind vielmehr als Anregung und Inspiration zu verstehen.  Weitere Produzenten für die Metropolregion Rhein-Neckar finden Sie bei Slow Food Rhein-Neckar, bzw. bundesweit bei Slow Food Deutschland

Kennen Sie vielleicht noch andere Geschäfte, Händler oder Produkte, die hierher passen? Dann freue ich mich über Ihre Tipps und Empfehlungen per E-Mail

 

Impressum

 

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Höhenweg 33, 69250 Schönau
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