Heute im Glas

Château Belair, 1993 Saint-Emilion Grand Cru Classé

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Tarte mit Mangold und Oliven

eine mediterrane Gemüsetorte

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Diese Gemüsetorte mit Mangold (oder Spinat), Olivenöl, Knoblauch, Thymianblüten und schwarzen Oliven ist zweifellos mediterranen Ursprungs. Man findet sie z.B. in der Provence als „tourte aux blettes et aux olives niçoises“. In Spanien wird sie u.a. als „hojaldre de acelgas con olivas de Aragón“ angeboten. Und in Griechenland findet man sie als „strifti spanakopita“. Je nach Land oder Region variieren natürlich Aussehen, Teig und die Zutaten ein wenig. Die Tarte wird kalt oder lauwarm serviert, ist ein leichter Sommer-Snack oder Begleiter zum Aperitif und kann bequem am Vortag oder am Morgen vor dem Essen zubereitet werden. Und vergessen Sie nicht, den Wein einige Stunden vor dem Servieren kaltzustellen. 😉

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Gegrillter Lachs mit Aioli

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Es klingt fast zu simpel: Ein Fisch, ein paar frische Kräuter und ein Grill – fertig. Das Besondere ist hier das Einfache.

Beim Fischhändler habe ich einen frischen Lachs von ca. 4 kg vorbestellt – das Gewicht bezieht sich auf einen küchenfertigen Fisch, also geschuppt und ausgenommen. Ein im ganzen gegarter Lachs, z.B. in Salzkruste, ist etwas Wunderbares, doch sollte man für solch ein Fest 8-10 hungrige Gäste am Tisch versammelt haben. In diesem Fall sind wir zu Viert, daher reicht auch ein halber Lachs. Die andere Hälfte wird gebeizt und als → Graved Lachs nach diesem Rezept zubereitet.

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Heute im Glas

Château Haut-Plantey, 2005 Saint-Emilion Grand Cru

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Pizza-Variationen jenseits vom Mainstream

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Immer nur Pizza mit Tomaten und Käse ist auf Dauer zum gähnen langweilig. Und die Erweiterungen mit Schinken, Salami, Champignons, Zwiebeln, Meeresfrüchten, Thunfisch oder Spinat… naja, alles schon hundertmal gesehen und probiert.

Blicken Sie also gemeinsam mit mir über den Gartenzaun! Auf meinen Reisen habe ich ein paar interessante und leckere Variationen kennengelernt, die ich auf dieser Seite von Zeit zu Zeit aktualisiere.

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Helden des Monats Juni

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→ Jetzt vom Feld: Kirschen, Johannisbeeren, Stachelbeeren, Heidelbeeren, Erbsen, Fenchel, Gurken, Rucola, Pak Choi, Spitzkohl, Chinakohl, dicke Bohnen

→ Frisch aus dem Gewächshaus: Auberginen, Tomaten, Bohnen, Zucchini mit Blüten

→ Außerdem gibt’s noch: Erdbeeren, Kohlrabi, Radieschen, den letzten Rhabarber, den letzten Spargel

→ Saisonale Rezepte für diesen Monat

Grundteige für die perfekte Pizza

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Über den globalen Siegeszug des neapolitanischen Teigfladens ist schon viel geschrieben und gestaunt worden. Weltweit gehört die Pizza zu den beliebtesten Snacks überhaupt. Die Diskussion darüber, wie und womit eine perfekte Pizza belegt sein muss, soll an dieser Stelle explizit nicht eröffnet werden. Da gibt es ohnehin kein richtig oder falsch, denn Geschmäcker und Vorlieben sind nun einmal verschieden.

Die Frage, die ich immer wieder gestellt bekomme und auch deutlich spannender finde, lautet: „Wie macht man den perfekten Pizzateig?“ Die Antwort darauf ist schwierig und komplex. Geht es um den kleinen Sattmacher vor dem Fernseher? Um ein Vorspeise, die zusammen mit anderen Häppchen serviert wird? Eine Hauptspeise für viele hungrige Gäste? Um ein Picknick? Eine Party? Oder einfach darum, die Kinder glücklich und satt zu machen? Und wie wird sie zubereitet? Im Ofen? Auf dem Grill? In der Pfanne?

Zugegeben: Viele stellen sich diese Fragen erst gar nicht – ihr Glücklichmacher kommt aus der Pizzaria um die Ecke, vom Takeaway oder aus dem Tiefkühlegal. Für alle anderen gibt es an dieser Stelle die Antithese zur gängigen Tiefkühlware: Vier praktische Grundteige – Napolitana, New York Style, Sfincione und ein Rezept für den Brotbackautomaten.

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Heute im Glas

Weingut Klumpp, Bruchsal – 2010 Kirchberg Chardonnay

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Spargelzeit

Culture Food bittet zu Tisch

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Shirako: die befremdlichste Speise, die ich je gegessen habe

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Manch kulinarisches Highlight erfordert Abenteuergeist, echte Neugier und eine hohe Toleranz unserer Zunge. In jedem Land der Erde gibt es die Möglichkeit auf regionale Speisen und Delikatessen zurückzugreifen, was ich persönlich auch begeistert tue. Ich hatte bereits das Vergnügen, frisch gefangene und rohe Seeigel in Brasilien, Schafshirn in Marokko, geröstete Heuschrecken in Mexico, Mopane-Würmer in Südafrika, ein im Lehmofen zubereitetes Cuy (Meerschweinchen) in Peru, nestwarme Möweneier auf den Malediven, Froschschenkel im Elsass, gegrillte Schlange in Thailand und würzigen Milbenkäse in Deutschland (inklusive Mikroskop zum betrachten der Organismen) probieren zu dürfen.

Doch das seltsamste Gericht bekam ich vor ein paar Wochen in Tokio serviert:
Shirako (白子  ‚weiße Kinder‘) = Fischmilch

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