Keine Spargelrezepte bei Culture Food?

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 “Was ist eigentlich mit dem Thema Spargel? Keine Vorschläge? Ich habe keine Spargelrezepte finden können“…
merkte gestern eine Leserin an. Die Frage ist völlig berechtigt und ich gebe zu: Jedes Jahr komme ich bei diesem Thema schwer ins Grübeln. Den ganzen Winter über freuen wir uns auf die nächste Saison – eben weil die Spargelsaison so kurz ist und das die Vorfreude erhöht. Doch bin ich bis heute der Überzeugung, dass man eigentlich keine weiteren Spargelrezepte benötigt. Für die Zubereitung muss man keine besonderen Techniken beherrschen: Schälen, kochen, genießen. Ob nun als crèmiges Süppchen, als Spargeltarte, knackiger Spargelsalat, als Beilage zu Fleisch, Geflügel oder Fisch, gekocht, überbacken oder gegrillt, entweder mit Nussbutter, Olivenöl, Parmesan-Spänen oder Sauce Hollandaise, mit Pfannkuchen, Crêpes oder Kartoffeln… da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Bis mir nicht irgendwann ein ganz besonderes Rezept einfällt, heißt es auch weiterhin: Keine Spargelrezepte auf Culture Food.

Aber vielleicht kennen ja Sie ein außergewöhnlich schönes Spargelrezept, das Sie mit anderen Lesern teilen wollen?! Genussvolle Anregungen sind jederzeit herzlich willkommen!

Thunfisch-Steaks mit Sesam und Chili

Der Fischhändler meines Vertrauens hatte heute Filets vom Gelbflossen-Thunfisch in Sushi-Qualität. Kurz gebraten oder gegrillt, dabei innen noch rosa, mit geröstetem Sesam, klein gehackten Chilis und Zitronenzeste, sind sie der absolute Höhepunkt an einem sonst gewöhnlichem Montag. Dazu ein paar Stangen Spargel und etwas Olivenöl – sonst nix.

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Vitello Tonnato

Der Klassiker aus dem Piemont ist eine höchst ungewöhnliche, aber wunderbare Kombination aus gekochtem Kalbfleisch und einer Sauce aus Thunfisch, Ei und Kapern. Das genaue Rezept werde ich im nächsten Monat veröffentlichen. Heute war es etwas improvisiert und mangels Zitronen im Haus mussten kleine Tomaten herhalten. Nicht ganz authentisch, aber ebenso köstlich…

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Helden des Monats Mai

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→ Jetzt vom Feld: Erdbeeren, Spargel, Radieschen, Mairüben, Teltower Rübchen, Zucchini, Mangold, Frühlingszwiebeln, Kohlrabi, Blumenkohl, Brokkoli, Blattsalate

→ Frisch aus dem Gewächshaus: Auberginen, Bohnen, die ersten Tomaten

→ Außerdem gibt’s noch: Rhabarber, Spinat, Bärlauch

→ Saisonale Rezepte für diesen Monat

Käsewahl nach Jahreszeiten: Frühling

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WALTMANN’S KÄSEAUSWAHL FRÜHLING

  • Brossauthym
  • Tomme de Chevre
  • Brillat Savarin fermier
  • Bouyguette fermier
  • Beaufort fermier Htes-Alpage
  • Camembert de Normandie fermier

Handwerklich produzierter Käse und Champagner haben eins gemeinsam: Sie sind zum sofortigen Genuss bestimmt und kommen zum Zeitpunkt ihrer optimalen Reife in den Handel. Leider besteht der Großteil des Käsesortiments im Supermarkt aus Industrieware mit garantiertem Einheitsgeschmack. Individuelle Spezialitäten verschwinden und machen charakterloser Massenproduktion Platz. Diese seelenlosen Produkte haben – für die Hersteller und Händler – nur einen Vorteil: Weiterlesen

Am Rande der Autobahn: Johanneshof (Hockenheim)

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Die Autobahnkreuze Walldorf und Hockenheim zwischen A5 und A6 gehören zu den meistbefahrenen Straßenknotenpunkten unseres Landes. Hungrige Reisende finden in den Rasthöfen Bruchsal, Hardtwald und Hockenheim das übliche Fast Food Einerlei, aber es ist nicht jedermanns Sache, dieses Fließbandessen herunterzuschlingen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ein paar der etwa 175.000 Autofahrer, die hier täglich vorbeidüsen, gerne einen kleinen Umweg in Kauf nehmen, wenn es etwas “Anständiges” zu essen gibt.

Sind 5 Minuten Umweg ok? Dann empfehle ich Ihnen den Johanneshof, einen Bauernhof mit eigenem Gemüseanbau, Hofladen, Konditorei, Restaurant, Gartenwirtschaft, großem Kinderspielplatz und Gästehaus.

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Quiche Lorraine – ein französischer Klassiker

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In einem Kapitel über → Quiches und Tartes darf dieses Rezept natürlich nicht fehlen. Die “Lothringer Specktorte” (auch Quiche à la lorraine, Quiche Vosgienne oder Quiche Alsacienne) ist sozusagen die Urmutter aller salzigen Kuchen, wobei das Terroir-Rezept sehr alt ist und bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht. Damals bestand die gehaltvolle Quiche übrigens aus Brotteig, geräuchertem Schweinebauch, Ei und Sahne. Heute findet man auf der ganzen Welt viele Variationen bei der Rezeptur, mal mit milden Käsescheiben oder mit würzigem Reibekäse, mit oder ohne Zwiebeln, mit Sahne, Milch oder Sauerrahm und mit verschiedenen Zutaten wie Speck oder Schinken, in Scheiben oder gewürfelt…

Ich habe mich an dieser Stelle entschieden, zwei unterschiedliche Rezepte zu veröffentlichen: Eines, das dem französischem Ur-Rezept möglichst nahe kommt, und im Standardkochbuch von Paul Bocuse (Originalausgabe von 1976) als besonders authentisch erwähnt wird. Und ein eigenes Rezept, welches etwas leichter und luftiger – und somit vielleicht etwas “eleganter” und zeitgemäßer – ist.

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Bärlauch-Risotto

Ein klassischer Risotto aus Arborio-Reis, Zwiebeln, Gemüsebrühe, Noilly Prat und Parmesan, der keiner weitern Erläuterung bedarf. Auf dem Wochenmarkt gab es den ersten Bärlauch des Jahres und die herrlich würzigen Aromen dieser Wildpflanze – klein gehackt und ganz am Ende unter den fertigen Reis gemischt – bringen den Frühling in die Küche und machen dieses einfache Gericht zu einem Festmahl.

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Rhabarber-Bowle

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Die Temperaturen steigen zum ersten Mal in diesem Jahr auf erfreuliche 20°C. und wir holen uns den Frühling ins Glas. Sozusagen als Belohnung dafür, dass wir die Terrasse fleißig vom Winterschmutz befreit haben 😉 Fünf Stangen Rhabarber ergeben eine köstliche Bowle für vier Personen:

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Salat mit Lachs, Bimi und Babyspinat

Einer dieser Tage, an denen wenig Zeit zum Kochen ist. Von den Osterfeiertagen ist noch etwas → gebeizter Lachs übrig, den ich mit einem Salat aus jungen Spinatblättern, Bimi (ähnlich wie Broccoli), Olivenöl, Croûtons und einem pochiertem Ei anrichte. Die spontane Kombination erweist sich bei der Familie als äußerst erfolgreich und ist richtig lecker.

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